Zuletzt geändert: Mo, 17.01.2005

«11C» Deutschland: Klima, Böden, Landwirtschaft «PDF», «POD»



Inhaltsverzeichnis:

0.1 Deutschland: Klima, Böden, Landwirtschaft

0.1.1 Klima

0.1.1.1 Niederschläge
  • Lage in der Westwindzone (Wärme)

  • Unbeständiges Klima durch Zyklonendurchzug von W nach E

  • Abnahme der Niederschläge von W nach E (Klima wird kontinentaler)

  • Steigungsregen an den (W-exponierten) Luvseiten

  • Leeseiten in Becken und Senken bleiben relativ trocken.

0.1.1.2 Temperatur

Durch die Lage in der Westwindzone und das von W nach S ansteigende Relief werden die lagebedingten Unterschied in der Sonneneinstrahlung fast ausgeglichen:

⇒ Die Temperatur ändert sich eher von W nach E (Kontinentalität) als von N nach S.

0.1.1.3 Reliefbedingte Ausnahmen

Oft sehr kleinräumige Unterschiede, v.a. in den Mittelgebirgen und den Alpen, bedingt durch:

  • Höhenlage (Temperatur)

  • Exposition (Hangneigung, Niederschlagsverhältnisse, Einstrahlung)

  • Wärmespeicherkapazität (Fels-Vegetation)

  • Hydrologische Verhältnisse

0.1.2 Landwirtschaft

a)

Limitierende Faktoren: Boden, Relief und Klima

b)

Vor allem das Klima bestimmt die Vegetationsperiode (Zeit, in der die Tagesdurchschnittstemperatur über 5°C liegt).

c)

Typische Anbauprodukte in der gemäßigten Zone:

Gerste, Roggen, Weizen, Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Raps (Bio-Diesel!)

d)

Ausnahme: Sonderkulturen

  • Z.B.: Wein, Obst, Tabak, Hopfen

  • Voraussetzung: Zusammentreffen günstiger Natur- und Wirtschaftsfaktoren (Marktnähe, große Nachfrage)

  • Kennzeichen: Hohr Kapital- und Arbeitsaufwand

e)

Atlas (S. 48)

  • Ca. ¾ der Fläche der Deutschlands wird land- oder forstwirtschaftlich genutzt.

  • Die Nutzung ist stark heterogen.

  • Schwerpunkte: Gerste (sehr anpassungsfähig), Weizen (in Braunerdegebieten und auf Lössstandorten), Roggen

  • Forstwirtschaft: In den Mittelgebirgen sowie auf den Sandbäcken der Norddeutschen Tiefebene